Beitragsfreistellung
Lebensversicherungsverträge können - unter bestimmten Voraussetzungen - bei finanziellen Engpässen beitragsfrei gestellt werden. Während dieser Zeit besteht jedoch nur stark eingeschränkter oder kein Versicherungsschutz und die Wiederaufnahme der Beitragspflicht ist z.T. schwierig, da unter Umständen eine neue Gesundheitsprüfung o.Ä. verlangt wird.
Beitragsverrechnung
Die Beitragsverrechnung ist der Sparte der Lebensversicherungen zuzuordnen. Gemeint ist die Verrechnung der laufenden Beiträge eines Lebensversicherungsvertrages mit den laufenden Überschüssen. Effekt ist eine Reduzierung des Zahlbeitrages.
Beleihungsobjekt
Als Beleihungsobjekt wird eine Immobilie (Grundstück, Haus, Eigentumswohnung) bezeichnet, welche als dingliche Sicherheit für eine Immobilienfinanzierung durch den Eintrag eines Grundpfandrechtes (Grundschuld) dient.
Beleihungswert
Von einem Kreditgeber festgelegter Wert für Gegenstände oder Rechte, die als Kreditsicherheit dienen sollen. Die Höhe der Kreditsicherheit wird entsprechend vom Kreditinstitut bestimmt. Im Idealfall ist dies der Wert, den das jeweilige Objekt auf lange Sicht voraussichtlich am Markt erzielen kann, wenn es verkauft oder versteigert wird. Der Beleihungswert wird berechnet, damit sich Kreditinstitute über die gesamte Finanzierungsdauer absichern können.
Benchmark
Als Benchmark wird ein Referenzwert bezeichnet, anhand dessen man das eigene Investment oder die Fondsperformance messen kann. Häufig werden hierfür wichtige Indizes herangezogen.
Bereitstellungszinsen
Wird ein Kredit aufgenommen, die bereitgestellte Summe jedoch erst nach einer längeren Zeit in Anspruch genommen, berechnet ihm das Kreditinstitut Zinsen. Grund: Das Geld kann nicht kapitalbringend eingesetzt werden, solange es auf Abruf bereitliegt. Dadurch entstehen Ausfälle, die der Kreditnehmer in Form von Bereitstellungszinsen wieder auszugleichen hat. Übliche Sätze für Bereitstellungszinsen betragen ca. 0,25 % der Kreditsumme pro Monat.
Bewegliche Sachen
Sachen, die weder Gebäude- noch Grundstücksbestandteil sind und ohne Anwendung von Gewalt frei bewegt werden können.
Bewirtschaftungskosten
Kosten für die laufende Unterhaltung einer Immobilie.
Bezugsrecht
Der Versicherungsnehmer kann bei seinen Lebens-, Renten- oder Unfallversicherungsverträgen eine oder mehrere Personen nennen, die Leistungen aus seinem Versicherungsvertrag empfangen, z.B. bei Tod des Versicherungsnehmers. I.d.R. ist das Bezugsrecht jederzeit widerruflich.
BKK
BKK ist die Abkürzung für "Betriebskrankenkasse". Hierbei handelt es sich um eine gesetzliche Krankenversicherung.
Bodenwert
Wert des unbebauten Grundstücks.
Bonität
Die Zahlungsfähigkeit eines Schuldners wird als "Bonität" bezeichnet. Die Prüfung der Kreditwürdigkeit zur Vergabe von Krediten wird daher "Bonitätsprüfung" genannt.
Bürgschaft
Mit der Gewährung einer Bürgschaft stellt ein Kreditinstitut kein Geld sondern die eigene Kreditwürdigkeit zur Verfügung. Die Bürgschaft begründet für das Kreditinstitut eine Eventualverbindlichkeit, da das Kreditinstitut eventuell aus der übernommenen Bürgschaft in Anspruch genommen wird.
C

Chart
Ein Chart wird zur grafischen Darstellung der Kurs- und Umsatzentwicklung von Börsen, Wertpapieren und Branchen verwendet.
Cost-Average-Effekt
Ein Anleger, der Anlagepläne mit regelmässigen Einzahlungen benutzt, erreicht damit, dass bei fallenden Kursen mehr, bei steigenden Kursen entsprechend weniger Fondsanteile erworben werden. Der Vorteil der regelmässigen Einzahlungen über einen längeren Zeitraum besteht darin, dass ein Anleger bei wechselnden Ausgabepreisen zu einem insgesamt günstigeren Durchschnittspreis kauft.
Creditform
Creditreform ist ein Unternehmen, das Auskünfte zur Bonität von Unternehmen und Privatpersonen erteilt.
D

Darlehen
Bei einem Darlehen erhält der Darlehensnehmer einen bestimmten Geldbetrag oder andere vertretbare Sachen vom Darlehensgeber. Der Darlehensnehmer verpflichtet sich, die Empfangenen Sachen in gleicher Art, Güte und Menge zu einem bestimmten Termin zurückzuzahlen.
Dax
Dax ist die Abkürzung für Deutscher Aktien-Index und enthält als gewichteter Index 30 Aktien führender Unternehmen, die an deutschen Börsen amtlich gehandelt werden.
Deckung
Nimmt eine Versicherungsgesellschaft den beantragten Versicherungsvertrag an und stellt somit den Versicherungsschutz bereit, spricht man von Deckung.
Deckungssumme
Die Deckungssumme ist das maximale Limit der Erstattung im Schadenfall.
Depot
Ein Depot bietet die Möglichkeit, Wertpapiere bei Kreditinstituten für die Verwahrung und Verwaltung zu hinterlegen.
Depotbank
Banken, die die Berechtigung zur Aufbewahrung und Verwaltung von Wertpapieren haben, nennt man Depotbanken.
Diebstahl
Sofern ein Dritter sich eine Sache durch Wegnahme rechtswidrig aneignet spricht man von Diebstahl.
Dingliche Sicherheit
Kreditsicherheit, die in Form eines materiellen Guts vorliegt.
Disagio
Disagio ist die Differenz zwischen Nominalbetrag und tatsächlicher Auszahlung eines Darlehens.
Doppelkarte
Veraltete Form der Versicherungsbestätigung für KFZ. Die neue Form ist die EVB.
Dynamik
In der Lebens-, Renten- und Unfallversicherung kann eine Dynamik eingeschlossen werden. Die Dynamik erhöht den Beitrag jährlich um einen festgelegten Betrag (meist 5%) und passt die Leistung im Verhältnis an - ohne erneute Gesundheitsprüfung. Der Dynamikanpassung kann widersprochen werden. Widerspricht ein Versicherungsnhemer der Anpassung öfter als zwei Mal, wird die Dynamik komplett aus dem Vertrag gelöscht - der Versicherungsnehmer hat kein Recht darauf, wieder eine Dynamik einschliessen zu dürfen.
E

Effektenlombardkredit
Sofern ein Kreditnehmer der Bank seine Wertpapiere als Sicherheit für den gewährten Kredit zur Verfügung stellt, spricht man von einem Effektenlombardkredit. Die Wertpapiere können jedoch - je nach Anlageklasse - nur zu einem festgelegten Prozentsatz als Sicherheit dienen.
Effektivzins
Der Effektivzins stellt die Verzinsung nach Abzug aller Nebenkosten und Gebühren für einen Kredit dar.
Eigenleistung
Persönliche Arbeitsleistung, die selbst oder mit Hilfe von Verwandten/Freunden/Nachbarn erbracht wird, um Handwerkerkosten zu sparen.
Eigenmittel/Eigenkapital
Bei der Baufinanzierung setzt sich das Eigenkapital als Summe von Bank- und Sparguthaben, Rückkaufswerten von Lebensversicherungen, Bausparguthaben und Wertpapiervermögen zusammen.
Eigentum
Hat eine Person die rechtliche Verfügungsgewalt über eine Sache inne, spricht man von Eigentum.
Einbruchdiebstahl
Von Einbruchdiebstahl spricht man, wenn der Täter sich im Rahmen festgelegter Kriterien Zugang zu Räumlichkeiten verschafft. Die Kriterien sind: Aufbrechen von Zugangsmöglichkeiten (z.B. Wohnungstür), Einbruch mit falschem Schlüssel, Einbruch mit richtigem Schlüssen (sofern der Versichernehmer diesen nicht fahrlässig verloren hat) und Eindringen unter Gewaltandrohung oder -ausübung (Raub).
Einliegerwohnung
Einliegerwohnungen liegen typischerweise im Souterrain oder Dachgeschoss von Einfamilienhäusern. Sie stellen eine komplette abgeschlossene oder nicht abgeschlossene Wohnung mit eigenem Bad und eigener Küche innerhalb des Einfamilienhauses dar.
Einmalbeitrag
Wenn für die gesamte Versicherungslaufzeit der Beitrag einmalig im Voraus entrichtet wird, spricht man von einem Einmalbeitrag.
Elementarschäden
Als Elementarschäden werden Schäden bezeichnet, die durch Naturgewalten entstehen. In den meisten Fällen umfasst der Begriff Erdbeben, Überschwemmung, Schneedruck, Erdrutsch, Lawinen und Vulkanausbruch.
Endfälliges Darlehen
Im Rahmen dieser Darlehensform bezahlt der Kreditnehmer während der Laufzeit lediglich die anfellenden Kreditzinsen. Am Ende der Laufzeit ist der Tilgungsbetrag in einer Summe zu entrichten.
Entnahmeplan
Die bei einer Depotbank platzierten Investmentfonds können ab einer bestimmten Größe im Rahmen eines Entnahmeplans regelmäßig an den Anleger zurückfließen. Dabei entsteht ein umgekehrter/bzw. negativer Cost-Average-Effekt.
Entschädigungsleistung
Die Leistung für einen Versicherungsschaden nennt man Entschädigungsleistung. Diese setzt sich aus der Entschädigung für den Schaden und aus im Vertrag versicherten Kosten zusammen, die durch den Schaden entstanden sind.
Erbbaurecht
Hier wird einem Dritten das veräußerliche und vererbbare Recht eingeräumt, auf oder unter der Oberfläche eines fremden Grundstücks ein Bauwerk zu haben. Eigentümer des Bauwerks ist jedoch nicht der Eigentümer des Grundstücks, sondern der Erbbauberechtigte.
Erschließungskosten
Wird das Gebäude an die "Grundversorgung" angeschlossen, fallen Erschließungskosten an. Als Grundversorgung bezeichnet man in diesem Fall den Anschluss an das Strom-/Wasser-/und Kanalisationsnetz. Außerdem sind z.T. weitere Kosten wie z.B. Kosten für Gehweg und Beleuchtung, öffentliche Grünflächen und Spielplätze sowie Kosten für Telefon-, Internet- und Kabelfernsehnetz enthalten. Üblicherweise werden 90% der von der Gemeinde getragenen Kosten auf den Eigentümer umgewälzt.
Erstprämie
Die Erstprämie ist der erste Beitrag bzw. der sogenannte "Einlösebeitrag" für eine Versicherung. Erst wenn die Erstprämie entrichtet wurde, besteht der beantragte Versicherungsschutz.
Erwerbsminderungsrente
Das gesetzliche Konstrukt, das versicherte bei Minderung ihrer Erwerbsfähigkeit ggf. in Anspruch nehmen können, nennt man Erwerbsminderungsrente.
Erwerbsunfähigkeitsversicherung
Diese Versicherungsform ist der "kleine Bruder" der Berufsunfähigkeitsversicherung. Im direkten Vergleich ist das Leistungsspektrum entsprechend eingeschränkt, jedoch sind die Prämien deutlich günstiger und die gesundheitlichen Eintrittshürden nicht so hoch.
Explosion
Als Explosion bezeichnet man die plötzliche Kraftäußerung von Dämpfen oder Gasen. In der Regel treten im Zusammenhang mit Explosionen ein Knall, eine Druckwelle und ein gewaltsamer Verlauf auf.
F

Fälligkeitsmitteilung
Eine Bestätigung des Notars, dass alle im Kaufvertrag genannten Voraussetzungen erfüllt sind und der Zahlung des Kaufpreises nichts mehr im Weg steht.
Fahrzeughalter
Person, auf welche die Zulassungsbescheinigung ausgestellt und auf welche das KFZ schlussendlich im Strassenverkehr zugelassen wird. Der Halter des Fahrzeugs ist üblicherweise der Eigentümer, Kreditnehmer oder Leasingnehmer. Bei letzteren ist dies sogar meistens eine zwingende Voraussetzung. In allen anderen Fällen ist es i.d.R. egal, wer Halter des Fahrzeugs wird. Es empfiehlt sich, vor der Zulassung des Fahrzeugs mit uns zu klären, wer Halter und wer Versicherungsnehmer werden soll, um eventuelle Zuschläge zu vermeiden.
Feuer
Ein Brand, der ohne einen bestimmungsgemäßen Herd entstanden ist oder ihn verlassen hat und sich aus eigener Kraft auszubreiten vermag.
Festgeld
Anlageform, bei der das Geld für einen festen Zeitraum beim Kreditinstitut angelegt wird. Für diesen Zeitraum fallen im Voraus festgelegte Zinsen an. Diese Zinsen sind über die Gesamtlaufzeit festgeschrieben. Je höher die Laufzeit ist, desto höher sind i.d.R. die Zinskonditionen.
Finanzierungsbestätigung
Eine Finanzierungsbestätigung wird ein Form einer schriftlichen Bestätigung oder als Aval/Bürgschaft des finanzierenden/bürgenden Kreditinstituts ausgestellt. Beim Hausbau wird diese von der Baufirma, beim Hauskauf vom Verkäufer/Immobilienmakler gefordert.
Flurkarte
Aus der Flurkarte ist die Lage eines Grundstücks, die Flur- und Flurstücksnummer sowie in aller Regel die bereits vorhandene Bebauung ersichtlich. Sie ist beim zuständigen Katasteramt erhältlich.
Forward-Darlehen
Das Forward-Darlehen wird für Anschlussfinanzierungen verwendet. Hierfür wird das benötigte Geld "auf Eis" gelegt und auf Grundlage der aktuellen Zinskonditionen zzgl. eines geringen Forward-Aufschlags ein Darlehen für einen späteren Zeitpunkt (zwischen ein und drei Jahren) gewährt.
Folgeprämie
Als Folgeprämie werden alle folgenden Beitragszahlungen für eine Versicherung bezeichnet, die nach der Erstprämie anfallen.
Freistellungsauftrag
Kapitalerträge werden mit 25% Abgeltungssteuer zzgl. Kirchensteuer versteuert werden. Diese Steuer wird zum Jahresende direkt vom anlegenden Kreditinstitut an das Finanzamt abgeführt. Kapitalerträge bis zu einer Höhe von 801 € (zusammenveranlagte Ehepartner bis 1.602 €) sind steuerfrei. Im Rahmen eines Freistellungsauftrags kann dieser Freibetrag direkt auf dem Sparkonto einbehalten werden, ohne dass die Steuer abgführt wird. Sind mehrere Anlagen/Konten vorhanden, kann der Freistellungsauftrag auch aufgeteilt werden.
G

GAP-Deckung
Die GAP-Deckung ist eine Sonderdeckung für Leasing-Fahrzeuge. Sie entschädigt den Versicherungsnehmer im Falle eines Totalschadens oder einer Entwendung des Fahrzeugs um den Differenzbetrag zwischen dem Wiederbeschaffungswert des KFZ und dem Abrechnungsbetrag der Leasinggesellschaft. Die meisten Leasinggesellschaften fordern bei Vertragsabschluss eine GAP-Deckung im Versicherungsvertrag.
GKV
Gängige Abkürzung für die Gesetzliche Krankenversicherung.
Gesundheitsprüfung
Wer eine Lebens- oder Krankenversicherung (z.B. Berufsunfähigkeitsversicherung, Risikolebensversicherung, private Krankenversicherung,...) abschliessen möchte, muss mit der Antragstellung einen Fragenkatalog zur Gesundheit beantworten. Diese Fragen reichen bis zu fünf, in einzelnen Teilbereichen bis zu 10 Jahren in die Vergangenheit zurück. Die Fragen müssen Wahrheitsgemäß beantwortet werden, da ansonsten ggf. der Versicherungsschutz in Gefahr ist. Sollten Beschwerden bestehen/bestanden haben und die Angaben auf dem Antrag nicht ausreichend sein, kann der Versicherer mit Zustimmung des Antragstellers den behandelnden Arzt um Auskünfte zu den Beschwerden bitten - allerdings auch NUR zu den im Antrag angegebenen Beschwerden.
Gliedertaxe
In der Unfallversicherung werden im Leistungsfall einzelne Körperglieder prozentual bewertet. Diese Unterteilung nennt sich "Gliedertaxe" und ist maßgeblich für die Bestimmung der Invaliditätshöhe - damit auch für die Leistungshöhe.
Grüne Versicherungskarte
Von einigen europäischen Ländern wird bei der Einreise die Vorlage einer grünen Versicherungskarte verlangt. Diese bescheinigt, dass für das Fahrzeug eine Haftpflichtversicherung besteht. Zwar wird sie immer seltener verlangt, doch es wird empfohlen, diese immer mit sich zu führen, da u.U. die Einreise verweigert werden kann.
Grünes Kennzeichen
Zeigt an, dass das Fahrzeug von der KFZ-Steuer befreit ist. Dieses Kennzeichen wird für Rettungsdienste und landwirtschaftliche Fahrzeuge vergeben.
Grundbuch
Das Grundbuch ist ein öffentliches Verzeichnis aller privaten Grundstücke eines Amtsgerichtbezirks. Im Grundbuch werden u.A. die Eigentümer des Grundstücks, Grundschulden oder Nutzungsrechte Dritter eingetragen.
Grunderwerbsteuer
Die Grunderwerbsteuer wird beim Kauf eines Grundstücks fällig. Jedes Bundesland darf den Steuersatz selbst festlegen. In Baden-Württemberg beträgt die Grunderwerbsteuer derzeit 5,00 %.
Grundschuld
I.d.R. wird die Grundschuld als Kreditsicherheit für Immobilienfinanzierungen genutzt. Die Grundschuld wird im Grundbuch eingetragen.
Grundsteuer
Gemeinden erheben Steuern auf Grundbesitz. U.A. auf bebaute und unbebaute Grundstücke, Wohnungen und Betriebsgrundstücke.
H

Hausrat
Vereinfacht lässt sich sagen, dass alle beweglichen Sachen, die man bei Einzug in eine Wohnung eingebracht hat, als Hausrat zu bezeichnen sind.
Hausse
Phase langanhaltender Kursanstiege. Das Gegenteil ist die Baisse.
Hedgefonds
Hedgefonds sind dadurch gekennzeichnet, dass für sie keinerlei gesetzliche Vorgaben gelten. Die rasche Vermehrung des Kapitals wird angestrebt, doch sie bergen auch ein Risiko, welches bis hin zum Totalverlust reichen kann, da die Fonds überwiegend in Futures und Optionsscheine investieren.
Höhere Gewalt
Ein von außen kommendes, unvorhergesehenes, unvorhersehbares, außergewöhnliches und vom Menschen unabwendbares Ereignis wird als "höhere Gewalt" bezeichnet.
I

Immobilie
Nicht bewegliche Sache, also ein Grundstück und dessen Bestandteile (z.B. Gebäude).
Implosion
Plötzliche Zerstörung eines Hohlkörpers durch äußeren Überdruck infolge eines inneren Unterdrucks.
Index
Statistische Grösse, um Preis- und Mengenbewegungen von Gütern und Wertpapieren (z.B. Aktienindex) im zeitlichen Verlauf darzustellen. Die Werte werden zu diesem Zweck prozentual/relativ auf eine Basisgrösse bezogen.
Inkasso
Einzugsverfahren von Kreditinstituten, z.B. im Rahmen von SEPA-Lastschriftmandaten.
Insolvenz
Ist ein Unternehmen zahlungsunfähig, spricht man von Insolvenz. Insolvenz kann aber auch im privaten Bereich vorliegen, wenn der Schuldner nicht mehr in der Lage ist,seine Verbindlichkeiten zu bedienen.
Invalidität
Invalidität ist ein Begriff aus dem Bereich der Unfallversicherung. Invalidität ist der dauerhaft vollständig oder teilweise vorliegende Funktionsverlust eines Körpergliedes.
ISIN
Abkürzung für "International Security Identification Number". Die ISIN dient der internationalen, eindeutigen Identifikation eines Wertpapiers.
J

- Keine Einträge vorhanden -

K

Kapitalmarkt
Unter Kapitalmarkt wird die Zusammenfassung von Beteiligungskapital (Aktien) und langfristigen Krediten (Renten) verstanden. Der Kapitalmarkt dient hauptsächlich staatlichen Institutionen und Unternehmen zur Finanzierung von Investitionen.
Kapitaldienstfähigkeit
Die Kapitaldienstfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Kreditnehmers, die fälligen Zins- und Tilgungszahlungen eines beantragten Darlehehens ordgungsgemäß aus eigener Leistung zurück zu bezahlen.
Karrenzzeit
Wird eine Karrenzzeit vereinbart, besteht eine Wartezeit bis zum Empfang der im Versicherungsvertrag versicherten Leistungen. Diese Karrenzzeit kann mehrere Monate umfassen. Je länger die Karrenzzeit, desto günstiger die Prämie.
Katasteramt
Das Katasteramt hat die Aufgabe, sämtliche landschaftliche Einheiten und Grundstücke zu kartieren und zu beschreiben. Im Katasterkartenwerk werden alle Grundstücke nach Ihrer Lage, Größe und Nutzung verzeichnet und dargestellt.
Kaufvertrag
Rechtlich gesehen besteht ein Kaufvertrag aus zwei übereinstimmenden Willenserklärungen: Der Angebotsabgabe und der Angebotsannahme. Der Verkäufer verpflichtet sich, die Sache zu übergeben und zu übereignen. Der Käufer verpflichtet sich zur Zahlung des Kaufpreises und zur Abnahme der Sache.
Bei Immobilienfinanzierungen müssen Kaufverträge notariell beurkundet werden.
Kausalität
Kausalität = Ursächlicher Zusammenhang
KFZ-Versicherung
Die KFZ-Versicherung wird in zwei Teile unterteilt: Die Haftpflichtversicherung und die Kasko-Versicherung. Die Haftpflichtversicherung wurde vom Gesetzgeber als Pflichtversicherung erklärt, d.h. für jedes Fahrzeug, das Zugelassen werden soll, muss der Fahrzeughalter eine EVB, also ein Versicherungsbestätigung, vorweisen können. Ansonsten wird das Fahrzeug nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Die Haftpflichtversicherung kommt für Schäden auf, die der Versicherte an anderen Verkehrsteilnehmern oder deren Eigentum verursacht.
Die Kasko-Versicherung soll den Versicherten vor verschiedenen Schäden schützen. Die Teilkasko sichert nur einen Teil der Schäden ab, darunter Totalentwendung, Brand, Hagel, Glas- und Wildschäden. Die Vollkasko hingegen ist umfassender und sichert auch Eigenschäden am Fahrzeug sowie Vandalismus ab.
KGV
Das KGV (Kurs/Gewinn-Verhältnis) drückt das Verhältnis zwischen Aktienkurs und dem erzielten Jahresgewinn des Unternehmens pro Aktie aus. Es wird errechnet, indem der Börsenkurs durch den Gewinn pro Aktie geteilt wird.
Klausel
Erweiternde oder einschränkende Zusatzvereinbarung zu den allgemeinen Versicherungsbedingungen, die dem Vertrag zu Grunde liegen. Eine Klausal muss für Ihre Wirksamkeit bei Vertragsabschluss ausdrücklich vereinbart werden.
Konditionsauslauf
Verhältnis zwischen der Darlehenssumme und dem tatsächlichen Verkehrwert der Immobilie.
Kreditfähigkeit
Die Fähigkeit, rechtswirksam Kredite abschließen zu können, nennt man Kreditfähigkeit. Die Kreditfähigkeit hängt u.a. mit der Geschäftsfähigkeit zusammen, die mit Vollendung des 18. Lebensjahres erreicht wird.
Kreditsicherheit
Zur Absicherung eines Kredits verlangt der Kreditgeber i.d.R. eine Sicherheit, falls der Kreditnehmer zahlungsunfähig wird. Sicherheiten können z.B. Bürgschaften sowie Rechte an Immobilien, Grundstücken und KFZ sein.
Kreditwürdigkeit
Ein Kreditnehmer ist kreditwürdig, wenn man von ihm die ordnungsgemäße Rückzahlung des gewährten Darlehens erwarten kann. Die Kreditwürdigkeit wird durch die Bonitätsprüfung festgestellt.
Kündigung
Eine Kündigung ist eine Willenserklärung einer Vertragspartei zur Beendigung der Vertragsbeziehung. Man unterscheidet die ordentliche und die außerordentliche Kündigung. Die ordentliche Kündigung ist oft an bestimmte Fristen gebunden. Bei der außerordentlichen Kündigung sind meist keine Fristen einzuhalten - jedoch müssen besondere Voraussetzungen erfüllt sein, damit eine außerordentliche Kündigung wirksam ist.
L

Lastschriftverfahren
Beim Lastschriftverfahren willigt der Kunde/Käufer zunächst zeitlich unbeschränkt ein, dass fällige Beiträge für den abgeschlossenen Vertrag vom Bankkonto abgebucht werden dürfen. Das Lastschriftverfahren kann jederzeit vom Kunden ohne Angabe von Gründen widerrufen werden, jedoch ist hier vorsicht geboten: Dadurch erlischt der Vertrag nicht automatisch. Der Kunde hat sich dann selbst darum zu kümmern, dass die andere Vertragspartei die fälligen Beiträge erhält.
Laufzeitrabatt
Im Bereich der Sachversicherungen kann meist eine längere Vertragsdauer festgelegt werden. Durch Vereinbarung der am längsten möglichen Vertragsdauer gewährt der Versicherer i.d.R. einen Laufzeitrabatt i.H.v. 5%.
Lebensversicherung
Früher war unter dem Begriff "Lebensversicherung" der Klassiker aus den achtzigern, die kapitalgebundene Lebensversicherung, gemeint. Mittlerweile ist "Lebensversicherung" lediglich ein Oberbegriff für eine Ansammlung vieler verschiedener Vertragswerke, die das Leben (Sterblichkeit/Langlebigkeit) oder die Erwerbsfähigkeit (Berufs-/Erwerbsunfähigkeit) einer Person absichern.
Leistungsdauer
In manchen Vertragswerken ist die Dauer für den Empfang von Versicherungsleistungen begrenzt. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Berufsunfähigkeitsversicherung: Diese ist mit ihrer Leistungsdauer meist auf das 67. Lebensjahr begrenzt. Danach - also nach Ende der Leistungsdauer - empfängt der Versicherte keine Leistung mehr.
Leistungsfreiheit
Bei Vorliegen eines nicht versicherten Schadens, Verletzung oder Nichterfüllung der Anzeigepflichten, Verletzung oder Nichterfüllung der Obliegenheiten, Schuldhafte oder absichtliche Herbeiführung eines Versicherungsfalles, Verkauf/Veräußerung der versicherten Sache oder Nichtzahlung von Erstbeitrag bzw. Folgebeiträgen kann der Versicherer eine Leistungsfreiheit begründen, d.h. er kann die Zahlung der versicherten Leistung im Schadenfall verwehren.
Limit
Mit einem Limit können teure Käufe und billige Verkäufe im Wertpapiergeschäft verhindert werden. Sie setzen den maximalen Kaufs- bzw. Verkaufspreis fest.
M

Makler
Gewerbsmäßige Vermittler, die vom Kunden Kauf- oder Verkaufsaufträge erhalten. Je nach Gewerbe erhebt der Makler direkt beim Kunden eine Gebühr oder erhält diese von der Kaufs-/Verkauspartei.
Mallorca-Deckung
Bezeichnet die Mitversicherung von KFZ-Haftpflichtschäden durch das Führen eines Mietwagens im europäischen Ausland.
Mietausfall
Beim Mietausfall handelt es sich um eine Zusatzdeckung in der Gebäudeversicherung. Sofern Räume aufgrund eines Gebäudeschadens vorübergehend unbewohnbar werden, erstattet der Versicherer dem Vermieter die entgangene Miete für diesen Zeitraum. Der Erstattungszeitraum ist zeitlich begrenzt.
Mietkauf
Beim Mietkauf räumt der Vermieter dem Mieter das vertragliche Recht ein, eine Sache (z.B. eine Immobilie) innerhalb eines gegebenen Zeitraums zu erwerben. Die in diesem Zeitraum bezahlte Miete kann hierfür teilweise oder vollständig angerechnet werden.
Mindestprämie
Die Mindestprämie ist der absolute Mindestbeitrag, den die Versicherungsgesellschaft für ein Risiko erhebt. Meist kommt die Mindestdeckung für Existenzgründer und kleine Unternehmen zum tragen.
Mindestversicherungsdauer
In einigen Sparten gibt es eine Mindestversicherungsdauer. Der Vertrag kann also frühstens nach Ablauf dieser Mindestversicherungsdauer beendet werden.
Momentum
Subtraktion aus dem heutigen Kurswert und des Kurswerts vor einer festgelegten Zeit. Das Momentum ist ein Indikator aus der charttechnischen Analyse.
N

Nachfinanzierung
Wenn sich im Laufe des Finanzierungsvorhabens herausstellt, dass die Finanzierungssumme nicht ausreicht und weitere Mittel aus Krediten benötigt werden, spricht man von "Nachfinanzierung".
Nachrangdarlehen
Das Nachrangdarlehen tritt mit der Besicherung automatisch hinter eine Fremdgrundschuld.
Nachversicherungsgarantie
Die Nachversicherungsgarantie sichert dem Versicherungsnehmer das vertragliche Recht zu, die im Vertrag vorhandene Versicherungssumme unter bestimmten Umständen zu erhöhen - auf Grundlage des ursprünglichen Gesundheitszustands ohne erneute Gesundheitsprüfung.
NAV
Net Asset Value = Nettoinventarwert. Er entsteht durch das Dividieren der aktuellen Marktkapitalisierung des Fonds-Portfolios und der Anzahl der Anleger abzgl. einer eventuell anfallenden Rücknahmegebühr. Das NAV-Modell wird häufig als Alternative zum Ausgabeaufschlagmodell vereinbart.
Nebenwerte
Aktien von Unternehmen mit einer kleinen bis mittleren Marktkapitalisierung. Sie werden nicht als Standardwerte, sondern als small- und midcaps gelistet.
Neuwert
Wiederbeschaffung der versicherten Sachen in gleicher Art und Güte - jedoch in neuwertigem Zustand.
Nießbrauch
Nießbrauch bezeichnet ein unvererbliches und unübertragbares Recht, Nutzen - an einer Sache, einem Recht oder an einem Vermögen - aus dem belasteten Grundstück zu ziehen und umfassend zu nutzen.
Nikkei
Bedeutenster Aktien-Index an der Börse Tokio. Er umfasst 225 Werte.
Notaranderkonto
Das Notaranderkonto gehört zu den Treuhandkonten. Es wird in eigenem Namen auf fremde Rechnung geführt und dient der Verbuchung von Vermögenswerten, die nicht dem Kontoinhaber gehören.
Notarieller Kaufpreis
Der im notariellen Kaufvertrag fest vereinbarte Kaufpreis für eine Immobilie. Nach ihm richtet sich die Höhe der Grunderwerbsteuer, Notargebühr und Maklerprovision.
O

Obliegenheit
Obliegenheiten sind zwar nicht einklagbar,aber wichtige Vertragsvoraussetzungen, deren Verletzung oft den Verlust oder zumindest die Einschränkung des Versicherungsschutzes mit sich zieht.
Objektbeschränkung
Einmal im Leben kann jeder Steuerpflichtige für den Kauf oder Bau einer Immobilie eine staatliche Grundförderung beantragen. Diese Förderung ist allerdings auf dieses eine Objekt beschränkt. Ehegatten dürfen - logischerweise - dieses Förderung für zwei Objekte beanspruchen.
Ordentliche Kündigung
Kündigung unter Einhaltung der Kündigungsfrist nach Ablauf der Vertragsdauer.
Order
Börsenauftrag. Kann entweder eine Kauf- oder Verkaufsorder sein.
P

Pari
Entspricht der Börsenkurs dem Nennwert eines Papiers, spricht man vom Pariwert.
Patronatserklärung
Erklärung des Mutterkonzerns, für die Verbindlichkeiten der Tochter-Gesellschaft aufzukommen.
Performance
Kursentwicklung eines Wertpapiers innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Sie wird meist in Prozent angegeben.
Personenschaden
Versicherter Schaden aus dem Bereich der Haftpflichtversicherung. Es handelt sich um einen ersatzpflichtigen Schaden, der die Verletzung, Gesundheitsschädigung oder den Tod einer Person zur Folge hat.
Pfandrecht
Recht eines Gläubigers, sich unter bestimmten Umständen zur Sicherung einer Forderung aus der Verwertung einer Sache zu befriedigen.
Pflegebedürftigkeit
Der Begriff Pflegebedürftigkeit kommt aus dem Sozialgesetzbuch. Sofern eine Person Hilfebedarf im täglichen Leben im Rahmen des dort beschriebenen Umfangs benötigt, ist sie pflegebedürtig.
Pflichtversicherung
Bezeichnet die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Versicherungspflicht. Bekannt ist diese z.B. als Krankenversicherungspflicht oder Pflicht zur KFZ-Haftpflichtversicherung.
Police
Auch als "Versicherungsschein" bezeichnet. Sie ist die Vertragsurkunde zwischen dem Versicherungsunternehmen und dem Versicherungsnehmer. Außerdem stellt sie das Zustandekommen des Vertrags dar, da sie die Angebotsannahme des Versicherungsnehmens ist.
Prämienanpassungsklausel
Auch als "Beitragsanpassungsklausel" bekannt. Gibt an, dass aufgrund von Gegebenheiten (z.B. hohes Aufkommen für die Versichertengemeinschaft) die tariflichen Beitragssätze angepasst werden dürfen. Der Versicherungsnehmer steht in diesem Fall ein außerordentliches Kündigungsrecht zu, sofern sich der versicherte Umfang nicht erhöht hat.
Preisangabeverordnung (PAngV)
Dieses Verbraucherschutzgesetz ist seit 1985 in Kraft. Kreditinstitute werden verpflichtet, sämtliche in Angeboten und Darlehensverträgen befindliche Kosten aufzuführen. Außerdem muss im Privatkundengeschäft der Effektivzins ausgegeben werden, um eine bessere Vergleichbarkeit des Angebots zu gewährleisten.
Progression
Eine Progression gibt die überproportionale Steigerung im Verhältnis zur vorhandenen Invalidität an. Sie ist in Verträgen der Unfallversicherung zu finden. So kann man z.B. mit kleinen Grundsummen einen recht hohen Betrag im Falle der Vollinvalidität erhalten.
Prolongation
Neuverhandlung der Finanzierungsdetails am Ende der Zinsbindung, um die Zinsbindung zu verlängern.
Prämienstundung
Echte Alternative zur Kündigung eines Vertrags. Hier werden die Beiträge aufgeschoben und müssen am Ende der vereinbarten Zeit inkl. eines vereinbarten Stundungszinses zurückbezahlt werden.
Prospekt
Alle Emittenten von Wertpapieren, die zum Handel an der Börse zugelassen werden wollen, müssen zunächst in den vorgeschriebenen Publikationsorganen der Börse ein Emissionsprospekt veröffentlichen. Es soll die Öffentlichkeit mit über die Details der Emission informieren.
Q

- Keine Einträge vorhanden -

R

Ratenzahlungszuschlag
Zuschlag für die unterjährige Prämienzahlung, um den höheren Verwaltungsaufwand und den entgangenen Zinsgewinn des Versicherers zu entschädigen.
Rating
Beurteilung von Schuldnern und deren Schuldverschreibungen nach ihrer Bonität. Bewertet wird das Unternehmen, die Branche und das Länderrisiko. "Standard & Poor's" und "Moody's Investors Service" sind bekannte Ratingagenturen. Diese verleihen Ratingbezeichnungen für die Kreditwürdigkeit von AAA (bestens) bis D (Zahlungen wurden eingestellt).
Raub
Wenn dem Versicherungsnehmer unter Gewaltandrohung oder Gewaltanwendung, verbunden mit unmittelbarer Gefahr für Leben und Leib, die versicherte Sache entwendet wird, spricht man von Raub.
Reallast
Das Recht einer bestimmten Person, aus einem Grundstück wiederkehrende Leistungen zu verlangen, wird nach dem deutschen Sachenrecht (§1105 BGB) als Reallast bezeichnet.
Rechtsmittel
Bezeichnung für alle zulässigen Möglichkeiten, eine behördliche oder gerichtliche Entscheidung prüfen zu lassen. Unter anderem gehören Einspruch, Widerspruch, Berufung und Revision zu den Rechtsmitteln. Eine Prüfung erfolgt in den meisten Fällen durch ein höheres Gericht.
Regelsparbeitrag
Der Regelsparbeitrag ist keine Pflichtgrenze, doch er sollte eingehalten werden, damit der Sparer nach einer angemessenen Sparzeit das Mindestguthaben erreicht. Er wird in Promille angegeben und ist abhängig von der Bausparsumme. Viele Bausparkassen lehnen mittlerweile die Annahme von Beiträgen oberhalb des Regelsparbeitrags ab.
Regionalklasse
Indexierungssystem für die KFZ-Versicherung. Hier werden Klassen für die einzelnen Bezirke vergeben. Je höher die Schadenwahrscheinlichkeit im Bezirk für die einzelne Gefahr (Haftpflicht, Teil- und Vollkasko), desto höher die Regionalklasse - desto höher ist auch die Prämie. Der Index wird von Treuhändern errechnet.
Regress
Ist einer dritten Person oder dem Versicherungsnehmer selbst im Rahmen eines vom Versicherungsunternehmen bereits befriedigten, direkten Anspruchs, ein Mitverschulden nachzuweisen, so kann der Versicherer Leistungen teilweise oder im vollen Umfang zurückfordern.
Rendite
Quotient aus einer Erfolgs- oder Ertragsgrösse durch den Erfolg oder Ertrag. Sie wird meist in Prozent angegeben.
Rentabilität
Gewinn einer Kapitalanlage innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Die Rentabilität setzt sich aus Zinsen, Kursgewinnen und Dividenden zusammen.
Rentengarantie
Garantierte Zahlung der vereinbarten Rente für einen festgelegten Zeitraum - auch, wenn die versicherte Person verstirbt.
Risikozuschlag
Für ein erhöhtes Risiko, z.B. einen riskanten Gesundheitszustand, riskante Hobbies oder berufliche Tätigkeiten, kann ein Risikozuschlag erhoben werden. Dieser erhöht die Prämie um den angegebenen Prozentsatz.
Rückkaufswert
Betrag, der vom Lebensversicherer bei vorzeitiger Kündigung, Rücktritt oder Anfechtung eines bestehenden Lebensversicherungsvertrages an den Versicherungsnehmer ausgezahlt wird.
Rücktritt
Rückabwicklung des Vertrags. Gewährte Leistungen sind zurück zu zahlen, noch nicht erfüllte Ansprüche erlöschen.
S

Sachschaden
Als Sachschaden definiert man einen Schaden, der nicht an einer Person, sondern an einer Sache verursacht wird.
Sachversicherung
Zur Sachversicherung gehören alle Versicherungssparten, die Eigentum absichern (Hausrat, Gebäude, Glas, KFZ).
Saisonkennzeichen
Wird ein KFZ nur während einer festgelegten Saison betrieben und dies bei der Zulassungsstelle angegeben, erhält man ein Saisonkennzeichen. Fahrzeuge mit Saisonkennzeichen benötigen eine KFZ-Versicherung, welche die versicherte Saison abdeckt.
Sachdenanzeige
Auch genannt "Schadenmeldung". Mit der Schadenanzeige gibt der Versicherungsnehmer Erklärungen zum entstandenen Schaden ab. Auch hier gilt wieder eine Anzeigepflicht, die er nicht verletzen sollte. Die Angaben müssen also der Wahrheit entsprechen.
Schadenminderungspflicht
Sofern ein Schaden eintritt hat der Versicherungsnehmer alle Maßnahmen zu ergreifen, um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Provisorische Maßnahmen, die er aufgrund seiner Schadenminderungspflicht ergreift, werden i.d.R. im Rahmen der Schadenregulierung erstattet.
Schlussüberschussanteil
Der Schlussüberschussanteil ist ein Bonus, der bei Beendigung eines Lebensversicherungsvertrags ausbezahlt wird.
SCHUFA
Die SCHUFA ist ein Unternehmen, welche Auskünfte über die Kreditwürdigkeit von Verbrauchern erstellt, sofern diese der Einholung ausdrücklich zugestimmt haben und ein berechtigtes Interesse im Rahmen des Bundesdatenschutzgesetzes besteht.
Scoring
Statisches Verfahren zur Einteilung der Kreditinteressenten in verschiedene Risikoklassen. Je höher die Risikoklasse, desto teurer die Konditionen bzw. desto höher die Ablehnungswahrscheinlichkeit.
Selbstbeteiligung
Wird eine Selbstbeteiligung vereinbart muss der Versicherte zunächst einen Teil des Schadenereignisses selbst bezahlen, bevor die Versicherung in Anspruch genommen wird.
Selbsttötung
Selbsttötung bezeichnet den Umstand, dass sich die versicherte Person aus eigener Entscheidungskraft das Leben nimmt.
Sengschaden
Ein durch Hitzeeinwirkung örtlich begrenzter Schaden, welcher ohne Brand oder Feuer entstanden ist (z.B. durch eine Zigarette oder ein glühendes Kohlestück).
SFR
Schadenfreiheitsrabatt. Er ist dafür zuständig, wie hoch der Versicherungsbeitrag in der KFZ-Versicherung ist. Der Rabatt wird für die Anzahl der Jahre vergeben, in denen der Versicherungsnehmer zwar ein Fahrzeug führt, jedoch keinen Schaden verursacht hat. Bei einem Versicherungswechsel werden nicht die im Vertrag stehenden Prozentsätze übertragen, sondern die Schadenfreiheitsklasse. Je höher die Schadenfreiheitsklasse, desto geringer der Beitrag.
Shareholder
Synonym für Aktieninhaber, da er einen Anteil am Grundvermögen einer Aktiengesellschaft besitzt.
Solidaritätsprinzip
Grundsatz unseres Sozialversicherungssystems. Der Beitrag wird nicht nach persönlichen und subjektiven Maßstäben (z.B. Gesundheit, Risiko) erhoben, sondern nach objektiven Kriterien. Die Beiträge werden prozentual in Abhängigkeit vom Einkommen erhoben. So kommt eine Umverteilung zu stande, die insbesondere Versicherte mit kleineren Einkommen schützen soll.
Sollzins
Zinssatz, den der Kreditnehmer als Preis für den Nennbetrag des Darlehens (die Nominalschuld) zahlen muss.
Sondertilgung
Rückzahlung des Kreditnehmers, die über die im Tilgungsplan vereinbarten Zahlungen hinausgeht. Die Sondertilgung muss vom Kreditgeber genehmigt sein und ist pro Jahr auf eine feste Summe begrenzt.
Stehlgutliste
Nach einem Einbruchdiebstahl muss der Versicherungsnehmer unverzüglich eine Stehlgutliste erstellen, welche er der Polizei übergibt. Sie enthält sämtliche Positionen, die abhanden gekommen sind. Ein Exemplar geht an den Versicherer, um die Schadenhöhe feststellen zu können.
Sterbetafel
Aufzeichnung der statistischen Sterbewahrscheinlichkeiten aufgrund der Beobachtung von großen Personengruppen. Sie bildet u.A. die Grundlage für die Beiträge in der Lebens- und Krankenversicherung.
Strafkaution
Zinsloses Darlehen des Versicherers, damit der Versicherungsnehmer einstweilen von einer Strafverfolgung verschont bleibt.
Streubesitz
Anteil der Aktien eines Unternehmens, die nicht in festen Händen (Staat, Kapitalgeber, Altaktionäre) sind.
Stop Loss
Option zur Begrenzung von Verlusten im Wertpapiergeschäft. Wird ein bestimmter Kurswert unterschritten, werden die Anteile automatisch verkauft.
Sturm
Wetterbedingte Windbewegung mit mindestens der Windstärke acht (63 km/Stunde).
Sublimit
Abweichende Versicherungssumme für einen spezifischen Deckungsinhalt innerhalb eines Vertrags.
Subsidiärdeckung
Eine Subsidiärdeckung kann vereinbart werden, wenn ein Vertrag ein bestimmtes Risiko nicht abdeckt und keine Vertragsänderung stattfinden kann/stattfinden soll. Der zusätzliche Deckungsbaustein kann im Rahmen der Subsidiärsdeckung gewährleistet werden. Im Leistungsfall wird zunächst der ältere Versicherungsvertrag in Anspruch genommen. Erst, wenn daraus keine Leistung erfolgt, wird der Subsidiärvertrag beansprucht.
T

Täuschung
Arglistige Täuschung liegt vor, wenn der Versicherungsnehmer wissentlich falsche Angaben macht, um einen persönlichen Vorteil daraus zu ziehen und das Versicherungsunternehmen aktiv zu schädigen (Schädigungsabsicht). Sofern der Versicherer die arglistige Täuschung nachweist, kann er den Vertrag anfechten.
Tarifzone
Tarifzonen werden in der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung verwendet, um die Standorte risikogerecht nach Schadenhäufigkeit einzuteilen.
Teileigentum
Sondereigentum an nicht zu wohnzwecken dienlichen Räume. Es steht immer in Verbindung mit einem Miteigentumsanteil, zu dem es gehört.
Teilungserklärung
Mit der Teilungserklärung erklärt der Grundstückseigentümer gegenüber dem Grundbuchamt, dass das Grundstück in mehrere Miteigentumsanteile geteilt wird.
Tilgung
Regelmäßige Zahlung zur Rückführung eines Darlehens.
Todesfallleistung
Eine Leistung, die der Bezugsberechtigte erhält, sofern die versicherte Person im versicherten Zeitraum verstirbt.
Trend
Allgemeine Kursentwicklung eines Wertpapiers in eine bestimmte Richtung anhand von abgeleiteten Vergangenheitswerten.
Typklasse
Die Fahrzeuge werden anhand Ihrer Typschlüsselnummer in Typklassen unterteilt, welche die Schadenhäufigkeit und -wahrscheinlichkeit ausgeben. Je höher die Typklasse, desto höher der Beitrag der KFZ-Versicherung.
Typschlüsselnummer
Die Typschlüsselnummer dient in Verbindung mit der Herstellerschlüsselnummer zur Identifikation des KFZ.
U

Umbauter Raum
Bauvolumen eines Gebäudes.
Umschuldung
Wechselt ein Kreditnehmer das Kreditinstitut, indem er sein altes Darlehen mit einem neuen Darlehen ablöst, spricht man von einer Umschuldung. In vielen Fällen ist sie kostenlos. Wird sie jedoch innerhalb des Zeitraums der Zinsfestschreibung durchgeführt, fällt ggf. eine Vorfälligkeitsentschädigung an.
Umtauschrecht
Das Umtauschrecht ist eine Zusatzvereinbarung zur Risikolebensversicherung. Diese Vereinbarung sichert dem Versicherten das Recht zu, die Risikolebensversicherung in eine kapitalbildende Lebensversicherung umzuwandeln.
Umwelthaftung
Beschreibt die Haftung für die schädliche Beeinflussung von Boden, Wasser und Luft und die damit verbundene Übernahme zur Schadensbeseitigung inkl. Übernahme der dafür angefallenen Kosten. Dies Haftung trifft z.B. Besitzer von Öltanks.
Unbedenklichkeitsbescheinigung
Bescheinigung des Finanzamtes, dass für das betroffene Grundstück keine Steuerschulden mehr offen sind.
Unfall
Ein Unfall ist ein plötzliches, von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis.
Unterversicherung
Ist die im Vertrag vereinbarte Versicherungssumme geringer als der tatsächliche Versicherungswert der versicherten Sachen, spricht man von "Unterversicherung".
Unterversicherungsverzicht
Grundsätzlich hat der Versicherer das Recht, den Schaden in dem Verhältnis zu kürzen, wie das Verhältnis zwischen Versicherungswert und Versicherungssumme.
Beispiel: Versichert sind 10.000 € in der Hausratversicherung. Ihre Einrichtung ist jedoch tatsächlich 20.000 € wert. Das Verhältnis beträgt 1:2. Der Versicherer wäre in diesem Fall dazu berechtigt, die Entschädigungssumme um 50% zu kürzen.
Werden bestimmte Regularien eingehalten, z.B. die Wohnflächenermittlung bei der Gebäudeversicherung oder die Pauschalberechnung von 650 €/m² in der Hausratversicherung, verzichtet der Versicherer im Schadenfall auf einen Abzug wegen Unterversicherung. WICHTIG: Diese Klausel verhindert nur eine Kürzung der Entschädigungsleistung. Sie hebelt nicht die Versicherungssumme aus. Die Versicherungssumme ist nach wie vor der maximale Erstattungsbetrag.
V

Valutenbescheinigung
Gibt Auskunft über die Höhe eines Kontosaldos zu einem bestimmten Wertstellungstermin (Valuta).
Vandalismus
Vandalismus liegt vor, wenn eine Sache vorsätzlich beschädigt oder zerstört wird.
Venture Capital
Risikotragendes Kapital, das wachstumsträchtigen, häufig jüngeren Unternehmen zur Verfügung gestellt wird.
Verkehrswert
Der aktuelle Verkehrswert (=Marktwert) wird durch den Preis bestimmt, der sich im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstands der Wertermittlung ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre.
Vermögensschaden
Ein Vermögensschaden liet vor, wenn ein Schaden am Vermögen einer Person entstanden ist. Es gibt unechte Vermögensschäden, die als Folge von Personen- oder Sachschäden resultieren und echte Vermögensschäden, die ohne Vorliegen dieser Schadenereignisse entstehen. Vor allem beratende Berufsgruppen müssen sich um eine entsprechende Vermögensschadenhaftpflichtversicherung bemühen.
Vermögenswirksame Leistungen
Eine Sparform, die staatlich gefördert wird (sofern die Einkommensgrenze nicht überschritten wird). Der Arbeitgeber zahlt hierbei direkt auf das Konto des Versorgungsvertrags ein. Förderfähig sind Bausparverträge, Investmentsparpläne und spezielle Altersvorsorgeverträge.
Versicherungssumme
Höhe der maximalen Entschädigungsleistung für die versicherte Sache.
Volatilität
Die Volatilität ist eine Kennzahl, welche die Schwankungsbreite eines Wertpapiers angibt.
Vorfälligkeitsentschädigung
Wird ein Darlehen vor Ablauf der Zinsfestschreibung gekündigt, wird eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig. Diese Entschädigung soll die Bank für den entgangenen Zinsgewinn entschädigen.
Vorsatz
Sofern eine Tat wissentlich und willentlich ausführt und die möglichen Folgen in kauf genommen werden (billigt), wird vorsätzlich gehandelt.
Vorvertragliche Anzeigepflicht
Der Antragsteller muss vor Abschluss des Versicherungsvertrags mehrere Angaben zu seiner Situation/Gesundheit/Vorversicherung/Vorschäden machen. Diese Angaben nennt man vorvertragliche Anzeigepflicht. Der Antragsteller ist verpflichtet, diese Fragen nach bestem Wissen und Gewissen wahrheitsgemäß zu beantworten. Wird eine der Fragen wissentlich falsch beantwortet, kann dies unter Umständen zur Leistungsfreiheit des Versicherers führen.
W

Wartezeit
Zeit, für die der Versicherer keinen Versicherungsschutz übernimmt, obwohl der Versicherungsvertrag bereits besteht. Die Wartezeit soll vorbeugend gegen Betrug helfen, damit die Versichertengemeinschaft nicht durch "Kurzzeitrisiken" ausgebeutet wird.
Wegerecht
Bezeichnet das Recht, einen Weg über ein fremdes Grundstück zu nutzen.
Wert 1914
Begriff aus der gleitenden Neuwertversicherung. Hier wird der fiktive Wert eines Gebäudes von 1914 in Mark berechnet und dann mit Hilfe eines Neuwertfaktors auf das aktuelle Jahr umgerechnet. So wird gewährleistet, dass das Gebäude auch bei steigenden Lohnkosten zum Neuwert versichert ist.
Wertminderung
Die sogenannte Wertminderung ensteht, wenn infolge eines erstattungsfähigen Schadens die versicherte Sache einen geringere Verkaufserlös erzielen kann, als die versicherte Sache ohne Vorschaden.
Wertpapier
Urkunde, die bestimmte Eigentumsrechte verbrieft, z.B. Aktien, Optionsscheine, Anleihen, Investmentzertifikate etc...
Wertsachen
Begriff aus der Hausratversicherung. Wertsachen werden im Schadenfall bis zu einer festgelegten Größe erstattet. Dazu zählen u.A. Bargeld, auf geldkarten geladene Beträge, Schmucksachen, Urkunden, Sparbücher, Pelze, Kunstgegenstände und sonstige Antiquitäten.
Widerruf
Bis zu zwei Wochen nach Abgabe einer Vertragserklärung kann der Versicherungsnehmer diese widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt i.d.R. 14 Tage, bei Lebensversicherungen vier Wochen.
Wildschaden
Ein Wildschaden liegt vor, wenn das in Bewegung befindliche versicherte Fahrzeug mit Haarwild kollidiert.
Wirtschaftlicher Totalschaden
Bei Versicherungen redet man dann von einem wirtschaftlichen Totalschaden, wenn der Versicherungswert, je nach vertraglicher Vereinbarung den Zeitwert, Neuwert oder Gemeiner Wert, erreicht bzw. übersteigt.
Wohnfläche
Gesamte Grundfläche aller Räume eines Einfamilienhauses oder einer Wohnung, welche zu Wohnzwecken oder für Hobbies genutzt wird. Keine Berücksichtigung finden: Balkon, Loggia, Treppen, Terrasse sowie Speicher-, Keller-, und Bodenräume, die nicht für Hobbies genutzt werden.
Wohnungsbauprämie
Staatlicher Zuschuss für Eigenbeiträge, die auf einen Bausparvertrag fliessen. Die Wohnungsbauprämie wird nur bis zu einer festgelegten Einkommensgrenze geleistet.
X

- Keine Einträge vorhanden -

Y

- Keine Einträge vorhanden -

Z

Zeitwert
Der Zeitwert entspricht dem Neuwert abzgl. der alters- und gebrauchsbedingten Wertminderung.
Zerstörung
Eine Zerstörung liegt vor, wenn die Beschädigung einen Grad erreicht hat, der eine Wiederherstellung oder Wiederbenutzung der beschädigten Sache ausschließt.
Zinstfestschreibung
Zeitraum, für den die Konditionen für ein Darlehen garantiert werden. Der Darlehensnehmer kann dabei in der Regel Zinsfestschreibungen von bis zu 20 Jahren wählen. So kann ein Darlehen langfristig kalkuliert werden.
Zuteilung
Zeitpunkt, ab dem das Bausparguthaben und das Bauspardarlehen abrufbereit sind. Für die Zuteilung muss der Sparer unter anderem folgende Voraussetzungen erfüllen: Einhaltung der Mindestsparzeit, Erreichen des Mindestsparguthabens und der Mindestbewertungszahl.
Zwangsversteigerung
Maßnahme im Rahmen der Zwangsvollstreckung, welche im Gesetz über die Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung (ZVG) geregelt ist. Das Verfahren wird in der Regel bei dem Amtsgericht (Vollstreckungsgericht) durchgeführt, in dessen Bezirk die Immobilie liegt. Der Antrag auf Anordnung der Zwangsversteigerung kann sowohl wegen eines dinglichen Anspruchs, beispielsweise aus einer Grundschuld oder Hypothek, als auch wegen eines persönlichen (Zahlungs-)Anspruchs erfolgen.